Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH - Standort MarburgFachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg
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Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Immunologie
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Patienteninformation

Allgemeine Informationen für Patienten
Patienten mit bösartigen Tumorerkrankungen sind aufgrund der häufig lebensbedrohenden Situation erheblichen Belastungen ausgesetzt. Diese Patienten benötigen die besondere Betreuung und Begleitung durch Schwestern, Pfleger, Ärztinnen und Ärzte. Die Betreuung und Begleitung der Tumorpatienten umfaßt folgende Punkte:
  • Patientenaufklärung mit Mitteilung der Diagnose. Information zur Erkrankung und Besprechung des voraussichtlichen Krankheitsverlaufs.
  • Darstellung der Behandlungsmöglichkeiten und Erläuterung der vorgesehenen Behandlung.
  • Beschreibung der erwarteten Wirkungen und Nebenwirkungen.
  • Betreuung im Krankheitsverlauf durch Schwestern, Pfleger, Ärztinnen und Ärzte.
  • Hilfestellung in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sozialarbeit bei sozialen, beruflichen und Verwaltungsangelegenheiten.

In der Patientenbetreuung legt die Abteilung Wert auf eine ausführliche Information der Patienten über ihre Erkrankung und die Besprechung der Behandlung einschließlich der zu erwartenden Wirkungen und Nebenwirkungen. Die Mitarbeiter der Abteilung stehen im gesamten Krankheitsverlauf als Ansprechpartner zur Verfügung.

Neben den medizinischen Aspekten versuchen sie darüber hinaus auch bei sozialen Problemen zu helfen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der Abteilung Sozialarbeit an unserer Klinik. Die Mitarbeiter der Abteilung Sozialarbeit kümmern sich vordringlich um die Rehabilitation der Patienten und um die Belange der Erwerbsfähigkeit und Berentung.

Eine stationäre Behandlung ist auf den hierzu speziell eingerichteten Stationen mit insgesamt 43 Betten möglich. Hier werden im Regelfall die Behandlungen der akuten Lymphknotentumore, der Lungentumore, der Kopf-Hals-Tumore, des Hodenkrebses und der Bindegewebstumore durchgeführt. Für die Behandlung bestimmter Leukämieformen ist darüberhinaus häufig eine Einzelzimmerunterbringung mit besonderen Schutzvorrichtungen zur Vermeidung von Infektionen erforderlich.



Stationäre Versorgung


Station 224 (KMT)
Hier werden Intensivbehandlungen mit der Übertragung von Knochenmark (Knochenmarktransplantation/KMT) und peripheren Blutstammzellen (Blutstammzelltransplantation) unter Luft-filtrierten Bedingungen vorgenommen.

Station 331
Versorgung hämatologisch-onkologischer Patienten. Zwei Isolationszimmer erlauben die Behandlung stark immunsupprimierter Patienten.


Interdisziplinären Ambulanten Chemotherapie (IAC)
IAC

Sprechstundenzeiten

Montag bis Donnerstag
7:45 - 16:00 Uhr
Freitag 7:45 - 14:00 Uhr
Raum Ebene -2 / Raum 35331
Telefon (06421) 28 62784
Fax (06421) 28 62500


Heute können eine Vielzahl von Chemotherapien ambulant durchgeführt werden. Für Sie als Patient bedeutet das, dass Sie in Ihrer vertrauten, häuslichen Umgebung bleiben können und nicht stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden müssen.

Die IAC bietet für Patienten die Möglichkeit eine notwendige Chemotherapie zur Behandlung ihrer Erkrankung ambulant zu erhalten. Dies betrifft eine Vielzahl von Tumorerkrankungen aus allen Organsystemen wie auch den Lymphknoten und Blutkrebsbereichen.

Das Ziel der IAC ist dabei, in engem Kontakt mit Ihnen als Patientin/ als Patient, Ihrem Hausarzt und unserer Ambulanz Ihre umfassende Versorgung zu gewährleisten.

Die Patientenversorgung in der IAC möchten wir nicht als reine Medikamentenanwendung verstehen bzw. verstanden wissen: im Sinne eines ganzheitlichen Versorgungskonzeptes möchten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der interdisziplinären ambulanten Chemotherapie Ihnen eine menschliche Begleitung im Verlauf der Erkrankung anbieten.

Dabei möchten wir individuell auf Ihre Belange eingehen, damit wir gemeinsam mit Ihnen die beste Möglichkeit für Ihre Behandlung und Betreuung umsetzen können.



Hämatologische Ambulanz
IAC

Sprechstundenzeiten

Nach Vereinbarung

Raum Ebene -2 / Raum 35331
Telefon (06421) 28 62732
Fax (06421) 28 62500


Das Ziel der Betreuung in der hämatologischen und onkologischen Ambulanz ist, in engem Kontakt mit den primär betreuenden Ärztinnen und Ärzten die ambulante Versorgung des Patienten zu gewährleisten.
Unsere hämatologisch-onkologische Spezialsprechstunde versorgt Patienten mit allen Erkrankungen des blutbildenden Systems und anderen Krebserkrankungen sowie immunologisch bedingten Erkrankungen. Hier können sich Patienten zu Erstuntersuchungen sowie auch zu Kontrollen im weiteren Krankheitsverlauf vorstellen. Selbstverständlich existiert eine Spezialsprechstunde für knochenmark- und stammzelltransplantatierte Patienten.
Für die ambulant betreuten Patienten ist in hohem Maße wichtig, daß stationäre und ambulante Behandlungen nahtlos ineinerander übergreifen und der Kontakt zu den primär versorgenden Ärzten gewährleistet ist. Innerhalb der Klinik wird durch die enge Zusammenarbeit der im ambulanten und stationären Bereich tätigen Ärzte eine schnelle und vollständige Weitergabe der notwendigen Informationen zu jedem Patienten verbürgt.
Den regelmäßigen Kontakt zu den niedergelassenen primär versorgenden Kolleginnen und Kollegen versuchen wir über viele persönliche Gespräche und ein zeitgerechtes und problemkonzentriertes Arztbriefsystem aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln. Die Ambulanz möchte sich somit als wichtiges Bindeglied zwischen den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen und dem vollstationären Bereich verstehen. Sie ist in hohem Maße auf die Zusammenarbeit mit beiden Versorgungsstrukturen angewiesen und kann diese Aufgabe nur in enger Kooperation erfüllen. Wir bemühen uns, mit den Haus- und weiterbehandelnden Fachärztinnen und -ärzten die geplanten Konzepte zu besprechen und die für jeden Patienten angemessenen Behandlungsformen zu diskutieren und gemeinsam festzulegen.
Darüberhinaus können häufig Kontrolluntersuchungen auch von den Hausärzten wahrgenommen werden, so daß Vorstellungen in unserer Ambulanz nur in größeren zeitlichen Abständen bzw. bei Auftreten von neuen Krankheitsbeschwerden erforderlich sind.
Selbstverständlich stehen die Kolleginnen und Kollegen der Ambulanz sowie die niedergelassenen Ärzte regelmäßig für Rücksprachen zur Verfügung. Dies gilt insbesondere auch für Konsildienste für andere Krankenhäuser aus der näheren und weiteren Umgebung des Landkreises.
Die Versorgung der Patienten in der Ambulanz wird dabei nicht nur als reine Anwendung von Medikamenten, sei es in Tablettenform oder als Infusion, verstanden. Im Sinne eines ganzheitlichen Versorgungskonzeptes möchten die Mitarbeiter/innen der hämatologischen Ambulanz eine menschliche Begleitung im Verlauf der Erkrankung anbieten.
Wir hoffen, daß es uns zumindest teilweise gelingt, auf die jeweiligen Belange jedes einzelnen Patienten individuell eingehen zu können, um im Einzelfall gemeinsam die beste Möglichkeit der Behandlung und Betreuung umsetzen zu können.



Ultraschall-Labor
Die sonographische Diagnostik der gesamten Zentrums Innere Medizin am Klinikum wird hier durchgeführt.
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Klinische Studien
Eine Übersicht über alle klinischen Studien, an denen diese Klinik teilnimmt, sowie Studien, die von Marburg aus koordiniert werden.
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Labordiagnostik
Die Speziallaboratorien der Klinik.
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Glossar
Die wichtigsten Fremdwörter und Fachausdrücke.
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