Allgemeine Informationen für Patienten
Patienten mit bösartigen Tumorerkrankungen
sind aufgrund der häufig lebensbedrohenden Situation erheblichen Belastungen
ausgesetzt. Diese Patienten benötigen die besondere Betreuung und Begleitung
durch Schwestern, Pfleger, Ärztinnen und Ärzte. Die Betreuung
und Begleitung der Tumorpatienten umfaßt folgende Punkte:
- Patientenaufklärung mit Mitteilung der Diagnose. Information zur Erkrankung und Besprechung des voraussichtlichen Krankheitsverlaufs.
- Darstellung der Behandlungsmöglichkeiten und Erläuterung der vorgesehenen Behandlung.
- Beschreibung der erwarteten Wirkungen und Nebenwirkungen.
- Betreuung im Krankheitsverlauf durch Schwestern, Pfleger, Ärztinnen und Ärzte.
- Hilfestellung in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sozialarbeit bei sozialen, beruflichen und Verwaltungsangelegenheiten.
In der Patientenbetreuung legt die Abteilung Wert auf eine ausführliche
Information der Patienten über ihre Erkrankung und die Besprechung
der Behandlung einschließlich der zu erwartenden Wirkungen und Nebenwirkungen.
Die Mitarbeiter der Abteilung stehen im gesamten Krankheitsverlauf als
Ansprechpartner zur Verfügung.
Neben den medizinischen Aspekten versuchen sie darüber hinaus auch
bei sozialen Problemen zu helfen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit
mit den Einrichtungen der Abteilung Sozialarbeit an unserer Klinik. Die
Mitarbeiter der Abteilung Sozialarbeit kümmern sich vordringlich
um die Rehabilitation der Patienten und um die Belange der Erwerbsfähigkeit
und Berentung.
Eine stationäre Behandlung ist auf den hierzu speziell eingerichteten
Stationen mit insgesamt 43 Betten möglich. Hier werden im Regelfall
die Behandlungen der akuten Lymphknotentumore, der Lungentumore, der Kopf-Hals-Tumore,
des Hodenkrebses und der Bindegewebstumore durchgeführt. Für
die Behandlung bestimmter Leukämieformen ist darüberhinaus
häufig eine Einzelzimmerunterbringung mit besonderen Schutzvorrichtungen
zur Vermeidung von Infektionen erforderlich.
Stationäre Versorgung
Station 224 (KMT)
Hier werden Intensivbehandlungen mit der Übertragung von
Knochenmark (Knochenmarktransplantation/KMT) und peripheren Blutstammzellen
(Blutstammzelltransplantation) unter Luft-filtrierten Bedingungen
vorgenommen.
Station 331
Versorgung hämatologisch-onkologischer Patienten. Zwei Isolationszimmer
erlauben die Behandlung stark immunsupprimierter Patienten.
Interdisziplinären Ambulanten Chemotherapie (IAC)
IAC
Sprechstundenzeiten
Montag bis Donnerstag
|
7:45 - 16:00 Uhr |
| Freitag |
7:45 - 14:00 Uhr |
|
|
| Raum |
Ebene -2 / Raum 35331 |
| Telefon |
(06421) 28 62784 |
| Fax |
(06421) 28 62500 |
Heute
können eine Vielzahl von Chemotherapien ambulant
durchgeführt werden. Für Sie
als Patient bedeutet das, dass Sie in Ihrer vertrauten,
häuslichen Umgebung
bleiben können und nicht stationär in ein Krankenhaus
aufgenommen werden
müssen.
Die
IAC bietet
für
Patienten die Möglichkeit eine
notwendige Chemotherapie zur Behandlung ihrer Erkrankung ambulant zu
erhalten.
Dies betrifft eine Vielzahl von Tumorerkrankungen aus allen
Organsystemen wie
auch den Lymphknoten und Blutkrebsbereichen.
Das
Ziel
der IAC ist dabei, in engem
Kontakt mit
Ihnen
als Patientin/ als Patient,
Ihrem
Hausarzt
und unserer Ambulanz Ihre
umfassende Versorgung zu gewährleisten.
Die
Patientenversorgung in der IAC möchten wir nicht
als reine Medikamentenanwendung verstehen
bzw. verstanden wissen: im Sinne eines ganzheitlichen
Versorgungskonzeptes
möchten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der
interdisziplinären ambulanten
Chemotherapie Ihnen eine menschliche Begleitung im Verlauf der
Erkrankung
anbieten.
Dabei
möchten wir individuell auf Ihre Belange eingehen, damit wir
gemeinsam mit
Ihnen die beste Möglichkeit für Ihre Behandlung und
Betreuung umsetzen können.
Hämatologische Ambulanz
IAC
Sprechstundenzeiten
Nach Vereinbarung
|
|
|
|
| Raum |
Ebene -2 / Raum 35331 |
| Telefon |
(06421) 28 62732 |
| Fax |
(06421) 28 62500 |
Das Ziel der Betreuung in der
hämatologischen und onkologischen Ambulanz ist, in engem
Kontakt mit den primär betreuenden Ärztinnen und
Ärzten die ambulante Versorgung des Patienten zu
gewährleisten.
Unsere hämatologisch-onkologische Spezialsprechstunde versorgt
Patienten mit allen Erkrankungen des blutbildenden Systems und anderen
Krebserkrankungen sowie immunologisch bedingten Erkrankungen. Hier
können sich Patienten zu Erstuntersuchungen sowie auch zu
Kontrollen im weiteren Krankheitsverlauf vorstellen.
Selbstverständlich existiert eine Spezialsprechstunde
für knochenmark- und stammzelltransplantatierte Patienten.
Für die ambulant betreuten Patienten ist in hohem
Maße wichtig, daß stationäre und ambulante
Behandlungen nahtlos ineinerander übergreifen und der Kontakt
zu den primär versorgenden Ärzten
gewährleistet ist. Innerhalb der Klinik wird durch die enge
Zusammenarbeit der im ambulanten und stationären Bereich
tätigen Ärzte eine schnelle und vollständige
Weitergabe der notwendigen Informationen zu jedem Patienten
verbürgt.
Den regelmäßigen Kontakt zu den niedergelassenen
primär versorgenden
Kolleginnen und Kollegen versuchen wir über viele
persönliche Gespräche
und ein zeitgerechtes und problemkonzentriertes Arztbriefsystem
aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln. Die Ambulanz
möchte sich
somit als wichtiges Bindeglied zwischen den niedergelassenen
Kolleginnen und Kollegen und dem vollstationären Bereich
verstehen. Sie
ist in hohem Maße auf die Zusammenarbeit mit beiden
Versorgungsstrukturen angewiesen und kann diese Aufgabe nur in enger
Kooperation erfüllen. Wir bemühen uns, mit den Haus-
und
weiterbehandelnden Fachärztinnen und -ärzten die
geplanten Konzepte zu
besprechen und die für jeden Patienten angemessenen
Behandlungsformen
zu diskutieren und gemeinsam festzulegen.
Darüberhinaus können häufig
Kontrolluntersuchungen auch von den Hausärzten wahrgenommen
werden, so daß Vorstellungen in unserer Ambulanz nur in
größeren zeitlichen Abständen bzw. bei
Auftreten von neuen Krankheitsbeschwerden erforderlich sind.
Selbstverständlich stehen die Kolleginnen und Kollegen der
Ambulanz sowie die niedergelassenen Ärzte
regelmäßig für Rücksprachen zur
Verfügung. Dies gilt insbesondere auch für
Konsildienste für andere Krankenhäuser aus der
näheren und weiteren Umgebung des Landkreises.
Die Versorgung der Patienten in der Ambulanz wird dabei nicht nur als
reine Anwendung von Medikamenten, sei es in Tablettenform oder als
Infusion, verstanden. Im Sinne eines ganzheitlichen
Versorgungskonzeptes möchten die Mitarbeiter/innen der
hämatologischen Ambulanz eine menschliche Begleitung im
Verlauf der Erkrankung anbieten.
Wir hoffen, daß es uns zumindest teilweise gelingt, auf die
jeweiligen Belange jedes einzelnen Patienten individuell eingehen zu
können, um im Einzelfall gemeinsam die beste
Möglichkeit der Behandlung und Betreuung umsetzen zu
können.
Ultraschall-Labor
Die sonographische Diagnostik der gesamten Zentrums Innere Medizin am Klinikum wird hier durchgeführt. mehr...
Klinische Studien
Eine Übersicht über alle klinischen Studien, an denen
diese Klinik teilnimmt, sowie Studien, die von Marburg aus koordiniert
werden. mehr...
Labordiagnostik
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Glossar
Die wichtigsten Fremdwörter und Fachausdrücke. mehr...
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